unsere Erkenntnisse
Die Ära stark subventionierter erneuerbarer Energien durch staatliche Einspeisevergütungen ist in den reifen Märkten offiziell zu Ende gegangen. Heute müssen sich Entwickler von Wind- und Solarparks im Utility-Scale-Bereich dem freien Markt stellen, was sie erheblichen „Market-Risks“ (Marktrisiken) und der Volatilität der Großhandelsstrompreise aussetzt. Um die Projektfinanzierung zu sichern, hat sich die Branche Corporate Power Purchase Agreements (PPAs) zugewandt. Da die Erzeugungsprofile jedoch immer komplexer werden, entwickeln sich traditionelle PPAs mit festen Abnahmemengen zu hochgradig anspruchsvollen hybriden PPAs weiter.
Jahrelang war der Pay-as-Produced-PPA (Power Purchase Agreement) der Standardvertrag: Ein korporativer Abnehmer verpflichtete sich, den gesamten von einem Windpark oder einer Solaranlage erzeugten grünen Strom zu einem Festpreis abzunehmen. Dieses Modell birgt jedoch erhebliche Risiken durch Marktkannibalisierung:
Um dies zu lösen, berät REACT Kunden bei der Implementierung von Hybrid-PPAs, die strukturell an gemeinsam installierte Speichersysteme (BESS) gekoppelt sind. Anstatt variablen Ökostrom zu verkaufen, ist der Vertrag um ein strukturiertes Profil (Shaped Profile) oder eine grundlastähnliche (Baseload-like) Lieferung herum aufgebaut.
Durch den Einsatz von Batterien, um Energie in Phasen negativer Preise zu speichern und sie in Zeiten hoher Nachfrage zur Erfüllung der vertraglichen Anforderungen einzuspeisen, können Entwickler Spitzenpreise sichern. Diese strukturelle Umstellung reduziert das Marktrisiko des Projekts drastisch und verwandelt eine hochgradig volatile Erneuerbare-Energien-Anlage in einen prognostizierbaren, bankfähigen Cashflow, den erstklassige institutionelle Kreditgeber gerne finanzieren.
Weitere unserer Einblicke
Schnellzugriffe
Kontakt
Mehr erfahren
REACT © 2026 | Alle Rechte vorbehalten